Covid-19: Informationen zur Aussetzung

Covid-19: Zahlungen von Akten der Zwangseintreibungsphase.

Die Einzahlungsfristen zwischen 08.03.2020 und 30.04.2021 sind ausgesetzt.

Die Abzugspflichten der bestehenden Drittpfändungen sind vom 06.06.2020 bis 30.04.2021 ausgesetzt

 

Hiermit wird mitgeteilt, dass mit Inkrafttreten am 23.03.2021 des Gesetzesdekrets Nr. 41/2021 der Aussetzungszeitraum der Zahlungsfristen erneut bis zum 30.04.2012 verlängert worden ist. Insbesondere, gemäß Gesetzesdekret Nr. 18/2020 und Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes der Autonomen Provinz Bozen Nr. 14/2020 vom 26.03.2020, sind alle zwischen 08.03.2020 (*) und 30.04.2021  fälligen Zahlungsfristen, die aus Zahlungsmahnungen, Zahlungsaufforderungen, Vorankündigungen von Hypothekeneintragungen und verwaltungsmäßigen Sperren von Kraftfahrzeugen und Maßnahmen über die Gewährung von Ratenzahlungen entstehen, ausgesetzt. Die ausgesetzten Einzahlungen müssen als einmalige Zahlung innerhalb Ende Mai 2021 durchgeführt werden. Die Durchführung von Zahlungen im Zeitraum der Aussetzung ist jedenfalls zugelassen und eventuell eingezahlte Beträge werden nicht rückerstattet.

 

Zudem wird mitgeteilt, dass gemäß Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes der Autonomen Provinz Bozen Nr. 29/2020 vom 06.06.2020 und Art. 152 des Gesetzesdekrets Nr. 34/2020 vom 19.05.2020, abgeändert durch das Gesetzesdekret Nr.41/2021, die Aussetzung der bestehenden Pfändungsverfahren, die von der Südtiroler Einzugsdienste AG eingeleitet worden sind, vorgesehen ist. Somit besteht für den Drittgepfändeten vom 06.06.2020 bis 30.04.2021 keine Abzugspflicht und der Schuldner erhält die volle Verfügbarkeit der Beträge.

 

Auch die Zahlungsfristen in Bezug auf jene Akten für die die Südtiroler Einzugsdienste AG die Zustellung oder das Zustellungsverfahren vom 01.01.2021 bis zum 15.01.2021 und vom 01.03.2021 bis zum 22.03.2021 durchgeführt., bzw. eingeleitet hat, sind ausgesetzt.

 

Die Gesellschaft teilt weiters mit, dass gemäß Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes der Autonomen Provinz Bozen Nr. 17/2021 vom 26/03/2021, die Verwirkung der Möglichkeit einer Ratenzahlung auch auf die von der Südtiroler Einzugsdienste AG gewährten Ratenzahlungspläne, die am 8. März 2020 behängend waren, sowie auf jene Ratenpläne, mit welchen die bis zum 30. April 2021. eingereichten Anträge angenommen werden/wurden, bei Nichtbegleichung von zehn Raten, auch wenn diese nicht aufeinander folgen, vorgesehen ist.

 

(*) Achtung: für Subjekte mit Wohnsitz, Gesellschaftssitz oder Betriebssitz in den Gemeinden der s.g. „roten Zone“ (Anlage 1 DPCM 1. März 2020) beginnt der Aussetzungszeitraum ab 21. Februar 2020.

 

Häufige Fragen und Antworten

Darf ich trotz der gesetzlich vorgeschriebenen Zahlungsaussetzung weiterhin bezahlen?

Ja, falls es in Ihrem Interesse und in Ihrer Möglichkeit liegt ist die Durchführung von Zahlungen weiterhin möglich, eingezahlte Beträge werden aber nicht rückerstattet.

 

Darf ich trotz der gesetzlich vorgeschriebenen Aussetzung einen Ratenplan beantragen?

Ja, Sie können auch weiterhin Ratenpläne beantragen.

 

Ich habe einen bereits genehmigten Ratenplan, muss ich meine Raten derzeit weiterhin zahlen?

Nein, die Zahlungsfristen der Raten mit Fälligkeit im Zeitraum vom 08.03.2020 bis zum 30.04.2021, sind ausgesetzt. Sollten die während der Aussetzung fälligen Beträge nicht beglichen werden, müssen diese, in einer einzigen Tranche innerhalb Ende Mai 2021 bezahlt werden.

Falls es in Ihrem Interesse besteht, können Sie die Raten auch in dieser Zeit regulär weiterzahlen.

 

Ich habe für meine Ratenzahlungen ein unterschriebenes SEPA-Lastschriftmandat, wie kann ich dieses für den Zeitraum bis 30.04.2012 aussetzen?

Die Südtiroler Einzugsdienste AG hat die im Zeitabschnitt vom 08.03.2020 bis 30.04.2021 fälligen Beträge, trotz der Genehmigung zur Belastung des Kontos von Ihrer Seite mittels unterschriebenem SEPA-Lastschriftmandats, nicht von Ihrem Bankkonto abgebucht.

Die Anfragen an Ihre Bank für die Belastungen Ihres Kontos mit der zum 05.01.2021 und zum 05.03.2021 fälligen Raten wurden vor Inkrafttreten der Gesetzesdekrete Nr. 3 vom 15.01.2021 und Nr. 41 vom 22.03.2021 durchgeführt.

Es liegt daher in Ihrer Verantwortung, die ausgesetzten Raten, nach Ihrer persönlichen Möglichkeit mit den im folgenden angeführten Zahlungsmöglichkeiten zu begleichen. Sie können die ausgesetzten Raten jederzeit, auch im Aussetzungszeitraum, mittels des Zahlungssystems „pagoPA“ begleichen, indem Sie die in der Maßnahme für die Gewährung der Ratenzahlung beigefügten Zahlungsabschnitte, oder sollte Ihre Maßnahme keine pagoPa-Zahlungsmitteilung enthalten, die Zahlungsnummern die im Tilgungsplan angegeben sind, verwenden. Anderweitig ist die Zahlung in der Sektion „Kontoauszug“ des e-PayS-Portals der Südtiroler Einzugsdienste AG, Zugang mittels SPID, möglich (https://de.epays.it).

Alle ausgesetzten Raten müssen somit innerhalb Ende Mai 2021 autonom von Ihnen bezahlt werden.

 

Ich habe einen bereits vor dem 8. März und innerhalb 30. April 2021 genehmigten Ratenplan, allerdings könnte ich Schwierigkeiten haben im Mai 2021 alle ausgesetzten Raten von März 2020 bis April 2021 nachzuzahlen. Ist eine Erleichterung für mich vorgesehen?

Ja. Die Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmannes der Autonomen Provinz Bozen Nr. 17/2021 vom 26/03/2021 erweitert die maximale Anzahl der nichtbezahlten Raten von 5 auf 10, auch nicht aufeinanderfolgende, die zum Verfall des Ratenplans führen. Dies gilt für bestehende Ratenpläne und für jene Pläne, die auf bis zum 30. April 2021 eingereichten Anträge genehmigt werden/wurden.

 

Ich habe eine Zahlungsmahnung erhalten und die Zahlungsfrist ist schon vor dem 8. März 2020 abgelaufen, kann die Südtiroler Einzugsdienste Vollstreckungs- und oder Sicherungsverfahren einleiten?

Nein, im Zeitraum der Aussetzung vom 08.03.2020 bis 30.04.2021 werden keine Vollstreckungsverfahren, wie z.B. Pfändungen und auch keine Sicherungsverfahren wie z.B. die verwaltungsmäßige Sperre von Kraftfahrzeugen oder Hypotheken, eingeleitet.

Ich habe vor dem 08.03.2020 eine Vorankündigung einer verwaltungsmäßigen Sperre erhalten, die mir sagt, ich muss innerhalb 30 Tagen zahlen. Wenn ich es nicht schaffe innerhalb der 30 Tage zu zahlen, darf die Südtiroler Einzugsdienste die Sperre eintragen?

Bis zum 30.04.2021 sind alle Verfahren der Eintreibung ausgesetzt, das heißt es wird bis zu diesem Zeitpunkt keine verwaltungsmäßige Sperre eingetragen.

Bis zum 30.04.2021 werden auch keine Hypotheken eingetragen.

 

Ich habe eine bereits eingetragene verwaltungsmäßige Sperre, kann ich derzeit bezahlen? Wird nach der vollständigen Zahlung die verwaltungsmäßige Sperre aufgehoben?

Ja, es ist auch derzeit möglich zu zahlen.

Nach der vollständigen Bezahlung wird die Südtiroler Einzugsdienste AG die Aufhebung der Sperre erlassen und Ihnen die Maßnahme zuschicken.

 

Ich habe eine bereits im Grundbuch eingetragene Hypothek, kann ich derzeit bezahlen und die Löschung der Hypothek veranlassen?

Ja, es ist auch derzeit möglich zu zahlen.

Nach der vollständigen Bezahlung wird die Südtiroler Einzugsdienste AG die Löschung der Hypothek veranlassen.

 

Ich habe eine bestehende Gehaltspfändung, muss mein Arbeitgeber weiterhin die gesetzlich vorgesehenen Gehaltsabzüge vornehmen?

Bis zum 30. April 2021 sind die Abzugspflichten für die von der Südtiroler Einzugsdienste AG eingeleiteten Pfändungen von Gehältern, sowie von mit dem Arbeitsverhältnis zusammenhängende Löhne oder Renten, ausgesetzt. Der Arbeitgeber muss vom 06. Juni bis 30. April 2021 keine Abzüge beim Gehalt tätigen und ab dem Mai 2021 werden die Abzüge für die laufenden Pfändungen wieder berücksichtigt.

Gesellschaft

Südtiroler Einzugsdienste AG
St.Nr/MwSt.Nr. 02805390214
V.W.V. Nr. 207128
Eingezahltes Gesellschaftskapital Euro 600.000,00
Aktiengesellschaft, die der Leitungs- und Koordinierungstätigkeit der Autonomen Provinz Bozen unterliegt

Kontakte

J.-Mayr-Nusser-Straße 62/D
39100 Bozen
Tel. +39 0471 316400
Fax +39 0471 316491 oder 316492
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