pagoPA

Öffentliche Verwaltung und elektronische Zahlungen

PagoPA ist das neue staatliche Zahlungssystem, das wie vom „Codice per l’Italia digitale“ (CAD) vorgesehen, im Rahmen des gesamtstaatlichen Technologieinnovationsprozesses der öffentlichen Verwaltung, von der „Agenzia per l’Italia Digitale“ (AgID), entwickelt wurde.

pagoPA ist das neue staatliche Zahlungssystem, das wie vom „Codice per l’Italia digitale“ (CAD) vorgesehen, im Rahmen des gesamtstaatlichen Technologieinnovationsprozesses der öffentlichen Verwaltung, von der „Agenzia per l’Italia Digitale“ (AgID), entwickelt wurde. AgID hat die Staatliche Zahlungsplattform („Nodo Nazionale dei Pagamenti“) eingeführt, um auf dem gesamten Staatsgebiet, den Zahlungskreislauf einheitlich zu verwalten. An die Staatliche Zahlungsplattform sind einerseits, verpflichtend, die öffentlichen Verwaltungen und andererseits die von AgID zertifizierten Zahlungsdienstleister (Payment Service Provider, kurz PSP) angeschlossen. Für weitere Informationen: www.agid.gov.it

pagoPA ermöglicht es den Bürgern und den Unternehmen:

  • Zahlungen gegenüber den öffentlichen Verwaltungen in elektronischer Form durchführen;
  • frei den Zahlungskanal und das Zahlungsinstrument zu wählen, auch die innovativsten;
  • vor Abwicklung des Vorganges die maximal anfallen den Kosten zu kennen;
  • Sicherheit bezüglich des zu zahlenden Betrages zu haben;
  • in Echtzeit den Verlauf der durchgeführten Operation zu überprüfen und sofort eine gültige Zahlungsbestätigung zu erhalten (telematische Zahlungsquittung).

pagoPA ermöglicht es den öffentlichen Verwaltungen:

  • durch den einheitlichen Zahlungskodex (IUV) den eingezahlten Betrag sofort und korrekt dem richtigen Subjekt zuzuordnen und so die Einhebungen der eigenen Einnahmen zu beschleunigen;
  • die Kosten zu senken und die Entwicklungszeiten für neue Online-Anwendungen zu optimieren.

Aktuell können mittels des pagoPA-Systems und des dazu vorgesehenen Zahlungsportals „ePayS“ der Autonomen Provinz Bozen, Zahlungen an ca. 140 öffentliche Körperschaften getätigt werden.

Für Probleme im Zusammenhang mit dem pagoPA Zahlungsportal, ist das pagoPA-CallCenter der Autonomen Provinz Bozen zuständig:

Numero Verde

Avviso pagoPA

Um die pagoPA-Zahlungsaufforderung in englischer und ladinischer Sprache anzuschauen, klicken Sie auf folgenden Link: test pur ladin & English version

Bitte besuchen Sie die aktivierten Körperschaften unter https://de.epays.it/
Im Laufe der nächsten Monate wird es nach und nach möglich sein, immer mehr Abgaben und Gebühren über das Zahlungsportal zu begleichen.

Die Zahlung der Autosteuer (laufendes Jahr und gütliche Mitteilung) mit pagoPA muss hingegen über das folgende ACI-Portal getätigt werden: https://bollo.aci.it/#/main/home

pagoPA ist ein System, das alle Zahlungen an die Öffentliche Verwaltung einfacher, sicherer und transparenter gestaltet. pagoPA wird obligatorisch von allen Öffentlichen Verwaltungen und einer wachsenden Anzahl von Banken und Zahlungsinstituten (Zahlungsdienstleistern – PSP) genutzt und dient der Umsetzung von Art. 5 des Kodex der Digitalen Verwaltung und GD Nr. 179/2012 vorgeschrieben.

pagoPA ist aus folgenden spezifischen Gründen entstanden:

  • zur Förderung der landesweiten Nutzung elektronischer Zahlungsformen
  • um dem Bürger die Entscheidungsfreiheit über die Zahlungsform und einen Gebührennachweis zu geben
  • zur Senkung der Verwaltungskosten der ÖV
  • für eine landesweite Standardisierung der elektronischen Zahlungsformen an die ÖV
  • zur Automatisierung des Abgleichs der Zahlungsbuchungen

ePayS ermöglicht die Zahlung von Abgaben, Steuern, Versorgungsdienstleistungen, Gebühren, Vereinsbeiträgen, Stempelsteuern sowie alle anderen Zahlungen an die Öffentlichen Verwaltungen Südtirols, die dem System beigetreten sind. Können aber auch Zahlungen an andere Stellen, wie Unternehmen mit öffentlicher Beteiligung, Schulen, Universitäten und die lokalen Sanitätsbetriebe geleistet werden.

Zurzeit ist der Dienst pagoPA in Südtirol für die nachstehend aufgelisteten Körperschaften aktiviert, die die Südtiroler Einzugsdienste AG als technologischen Vermittler zur nationalen Zahlungsplattform nutzen. Ab 2019 müssen die öffentlichen Körperschaften gemäß laut den geltenden Rechtsvorschriften sämtliche Einnahmen ausschließlich über die Plattform pagoPA einheben. einziehen.

  • Südtiroler Einzugsdienste AG
  • Südtiroler Sanitätsbetrieb
  • Freie Universität Bozen
  • Autonome Provinz Bozen
  • Alle 116 Gemeinden Südtirols
  • Alle 7 Bezirksgemeinschaften Südtirols
  • Agentur für öffentliche Aufträge
  • Agentur Landesdomäne
  • Südtirol Finance
  • ASWE – Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung
  • BSB – Betrieb für Sozialdienste Bozen
  • Versuchszentrum Laimburg
  • Konservatorium „Claudio Monteverdi“
  • WOBI – Institut für den sozialen Wohnbau des Landes Südtirol
  • RAS – Fernsehen und Radio für Südtirol
  • Verschiedene Berufsverbände
  • Kammer der Architekten, Raumplaner, Landschaftsplaner, Denkmalpfleger
  • Rechtsanwaltskammer Bozen
  • Kammer der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater
  • Kammer der medizinischen Röntgentechniker und der sanitätstechnischen, rehabilitativen und präventiven Gesundheitsberufe der Autonomen Provinz Bozen
  • Berufskollegium der Diplom. Agrartechniker der Autonomen Provinz Bozen

pagoPA ist nicht nur eine Internetseite, auf der die Zahlungen vorgenommen werden können, sondern auch ein standardisiertes Zahlungssystem, das auf dem gesamten Staatsgebiet von AgID verwaltet wird und dem zahlreiche Zahlungsdienstleister aus dem Bankensystem sowie andere Zahlungsinstitute angeschlossen sind. Die Zahlungen können daher sowohl über das Portal ePayS der Südtiroler Einzugsdienste (Einheitsportal der Gebietskörperschaften) als auch über die (Online- und physischen) Kanäle der Banken und anderer Zahlungsdienstleister (PSP) abgewickelt werden. Das heißt:

  • über das Zahlungsportal der Provinz ePayS der Südtiroler Einzugsdienste AG
  • an den Schaltern Ihrer Bank (soweit angeschlossen, z. B. Raika)
  • über das Homebanking Ihrer Bank (wo Sie das Logo CBILL oder pagoPA sehen)
  • an den Geldautomaten Ihrer Bank (sofern angeschlossen)
  • bei den Verkaufsstellen von SISAL, Lottomatica und Banca 5 (Tabaktrafiken)
  • bei der Post, sofern der Kanal von der Öffentlichen Verwaltung für die Art der einzuziehenden Abgabe aktiviert ist.

Wo kann ich mit pagoPA bezahlen?

Unter folgendem Link finden Sie ein aktualisiertes Verzeichnis aller Zahlungsdienstleistern (PSP), bei denen Sie mit pagoPA bezahlen können. Für jeden PSP können die Zahlungskanäle (Bankschalter, Homebanking, App, Telefonbanking, Geldautomat), sowohl für Kontoinhaber als auch für Nicht-Kontoinhaber überprüft werden.

Verzeichnis der PSP:

https://www.agid.gov.it/it/piattaforme/pagopa/dove-pagare

Nein, das System pagoPA erlaubt nur Zahlungen an die Öffentliche Verwaltung.

Der wichtigste Vorteil, den das System pagoPA bietet, besteht in der Nutzung eines einzigen einfachen, schnellen und transparenten Zahlungssystems (Sicherheit hinsichtlich der Gebühren, aktualisierte Beträge usw.) für jede Art von Zahlungen an die Öffentliche Verwaltung. Im Einzelnen können folgende Vorteile verzeichnet werden:

  • Auf nationaler Ebene integriertes Multikanal-Angebot mit Gebührentransparenz
  • Einheitliche Zahlungsmitteilungen und Möglichkeit, dem Bürger auch digitale Mitteilungen zukommen zu lassen (Zustellung über PEC, App, Website des gewählten PSP, SMS oder E-Mail)
  • Sicherheit über die Höhe des geschuldeten Betrags, einschließlich der Möglichkeit, den Betrag zu aktualisieren (d. h. bei dem geforderten Betrag handelt es sich immer um den jeweils aktuellen von der ÖV geforderten Betrag. Ändert sich der Betrag im Laufe der Zeit, zum Beispiel durch Verzugszinsen, hat die Körperschaft auf pagoPA die Möglichkeit, ihn in Echtzeit anzupassen.)
  • Einfaches, schnelles Verfahren: Für die Zahlung und den Erhalt der schuldbefreienden Quittung bzw. um sicher zu sein, dass die ÖV die betreffende Abgabe oder Steuer eingezogen hat, reicht es aus, den 18-stelligen Kodex der pagoPA-Zahlungsmitteilung einzugeben.

Bei der staatlichen Zahlungsplattform-SPC handelt es sich um eine einheitliche technologische Plattform, die auf Standardregeln und -spezifikationen basiert und ein vereinfachtes und einheitliches Verfahren anbietet, das die Interoperabilität zwischen den angeschlossenen Verwaltungen und Betreibern öffentlicher Dienste bei der Vornahme von Zahlungen an die ÖV sicherstellt. Diese Infrastruktur ist eine Zahlungsplattform welche es ermöglicht Zahlungen zugunsten eines Mitglieds des pagoPA-Systems in Auftrag zu geben.
Er wählt dabei eine bevorzugte Zahlungsform und hat gleichzeitig die Sicherheit, dass die Zahlung schnell und vollkommen transparent durchgeführt wird.

Die von der Plattform vorgesehenen Modelle sind:

  • Modell 1: Zahlung über das Portal der Körperschaft (ePayS - Zahlung in Echtzeit), was im Falle Südtirols bedeutet, über das Portal ePayS, das von den Südtiroler Einzugsdiensten für alle von ihr betreuten und oben angegebenen Körperschaften verwaltet wird.
  • Modell 3: Über den Kanal des ausgewählten Zahlungsdienstleisters durchgeführte Zahlung (üblicherweise physischer Kanal – Postämter, Annahmestellen, Tabaktrafiken, Geldautomaten usw. oder virtueller/elektronischer Kanal – Homebanking, App, Websites der PSP).

Die Kreditkarte ist eines der Instrumente, dass die Bürger für die Durchführung von Zahlungen auf der Plattform pagoPA verwenden können.

Bei einer Zahlung über das Portal der Körperschaft, in unserem Fall ePayS, kann in der aktuellen Version der Nutzer-Schnittstelle das gewünschte Zahlungsinstrument ausgewählt werden. Entscheiden Sie sich für die Kreditkarte, müssen Sie zunächst die Kartenorganisation (VISA, Mastercard, AMEX usw.) wählen und danach den PSP (Kreditinstitut oder anderen Vermittler), über den die Zahlung erfolgen soll (momentan wird also dem Bürger die Wahl des für ihn günstigsten PSP überlassen). Diese User Experience wird sich durch die neue Version der PSP-Auswahl, die bis Ende des Jahres von AgID herausgegeben wird, ändern. Die Zahlung mit Kreditkarte wird durch eine einfache Dateneingabe erfolgen (Nummer, Gültigkeitsdatum, CVV), und pagoPA ermittelt daraufhin den günstigsten PSP, wobei der Bürger die Möglichkeit hat, die Vorauswahl zu ändern. Die Zahlungsvorgänge anhand des sogenannten Modells 1 von pagoPA werden dadurch stark vereinfacht.

Wie bei jeder Zahlung mit Kreditkarte hat der Bürger das Recht, nach der Erstattung einer Anzeige und der Sperrung der Karte, eine Transaktion, die er nicht genehmigt hat, abzulehnen (zum Beispiel bei Verlust oder Klonen der Karte) oder einer Abbuchung innerhalb von 60 Tagen nach Erhalt des Kontoauszugs zu widersprechen. Das Zahlungsinstitut (Zahlungsdienstleister), dass die Belastung der Kreditkarte vorgenommen hat, ist wie bei jedem normalen Verfahren im Zusammenhang mit einer beliebigen Kreditkartenzahlung für die Prüfung der Rechtmäßigkeit der Forderung verantwortlich. Es ist jedoch zu beachten, dass eine Stornierung für die pagoPA-Zahlung nicht relevant ist und die Zahlung bestehen bleibt.
Im Fall einer irrtümlichen Zahlung besteht für den Zahler die Möglichkeit, sich direkt an die Öffentliche Verwaltung zu wenden, welche die Zahlung erhalten hat, um die Rückerstattung des gezahlten Betrags zu erwirken, weil dieser nicht oder nur teilweise geschuldet ist; dies kann der Fall sein, wenn die Dienstleistung zum Beispiel überhaupt nicht erbracht wurde.

Mit pagoPA sind keine irrtümlichen Zahlungen möglich, da das System immer das Bestehen einer Schuldposition und deren Höhe zum Zeitpunkt der Zahlung überprüft.

Sollte der Nutzer aus irgendeinem Grund eine mit pagoPA (oder auch über andere Kanäle) vorgenommen Zahlung annullieren müssen, kann er bei der Gläubiger-Körperschaft eine Erstattung beantragen.

Mit pagoPA sind keine doppelten und irrtümlichen Zahlungen möglich, da das System immer das Bestehen einer Schuldposition und deren Höhe zum Zeitpunkt der Zahlung überprüft.

Wurde eine Abgabe mit pagoPA oder auch auf anderem Weg (zum Beispiel mittels einer Überweisung) gezahlt, muss der Bürger deren Erstattung bei der Gläubigerkörperschaft beantragen.

Das Sicherheitsniveau wird durch die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften der Payment Card Industry (PCI) und die Erfüllung der Anforderungen an die Strong Authentication gemäß PSD2 garantiert. Sämtliche Zahlungsinstitute (Zahlungsdienstleister), die dem System pagoPA beigetreten sind, müssen die von der PSD und PSD2 aufgestellten Anforderungen an die Sicherheit und Betrugsprävention erfüllen.

Nein. Zurzeit arbeitet pagoPA nicht mit dem Zahlungsinstrument F24. Auch wenn das Modell F24 dann in der Einzugsphase vorgeschrieben ist, wenn eine Rechtsvorschrift besteht.

Bei der Meldung handelt es sich nicht um eine Fehlermeldung, sondern nur um einen Hinweis. Im Allgemeinen wird diese angezeigt, wenn ePayS noch keine Mitteilung über den erfolgreichen Abschluss einer Transaktion empfangen hat und der Nutzer die Zahlungstransaktion erneut versucht. Dies geschieht, um eine doppelte Zahlung und die Sperrung der Zahlung für den Nutzer bis zum Eingang des Ergebnisses, welcher auch erst mit einigen Stunden Verzögerung erfolgen kann, zu vermeiden.

Unter dem nachstehenden Link ist ein Verzeichnis der Bankinstitute zu finden, bei denen eine Zahlung möglich ist: https://www.agid.gov.it/it/piattaforme/pagopa/dove-pagare
Aus Sicherheitsgründen wird die Höhe der Zahlungen von den Banken beschränkt. Jede Bank sieht eigene Höchstbeträge vor. Um den zulässigen Tageshöchstbetrag zu erfahren, wenden Sie sich an das jeweilige Zahlungsinstitut.

Wichtiger Hinweis für pagoPA-Zahlungen am Schalter der lokalen Banken:

Die Zahlung am pagoPA-Schalter der lokalen Banken wird nur vom PSP Raiffeisenkasse angeboten (mit Ausnahme lediglich der Raiffeisenkassen Ritten und der Raiffeisenkasse St. Martin in Passeier).
Der PSP Sparkasse bietet im eigenen Homebanking CBILL-Zahlungen an.
Die CBILL-Zahlungen der Volksbank Bozen hingegen werden nicht nur über das Homebanking, sondern auch am Geldautomaten angeboten.

Die von den PSP für die Zahlungsabwicklung geforderten Gebühren sind von pagoPA vorgesehen, um die den PSP für die Garantie einer Qualitätsdienstleistung entstehenden Kosten zu vergüten: Dazu gehören zum Beispiel durchgehende Servicezeiten, notwendigerweise sehr kurze Transaktionszeiten, Kosten für internationale Systeme bei Zahlungen mit Kreditkarte, Sicherheit und Betrugsprävention, Zuverlässigkeit der Infrastruktur usw.

Das vollständige Verzeichnis der PSP, die pagoPA jeweils angehören, steht auf der Internetseite von AgID unter folgendem Link zur Verfügung:

https://www.agid.gov.it/it/piattaforme/pagopa/amministrazioni-aderenti

Ja, jedes Institut, das Einhebungen mit pagoPA (Zahlungsdienstleister) anbietet, kann seine Kosten entsprechend seiner Geschäftspolitik und den Vertragsbedingungen des Nutzers selbst bestimmen.

Vor der Einführung von pagoPA hat die Gläubigerkörperschaft die Gebühren in die Abgaben oder Dienstleistungskosten eingeschlossen. Die Gebühr war somit für den Bürger nicht erkennbar, aber dennoch vorhanden.

Bei der Zahlung eines F24 beispielsweise zahlt der Bürger keine Gebühren, sondern die Kosten gehen zulasten der Agentur für Einnahmen und entfallen indirekt auf die allgemeine Besteuerung. Die Agentur für Einnahmen zahlt an die Banken eine Gebühr für jede elektronische oder an einem Bankschalter per Modell F24 geleistete Zahlung.

Nahezu alle Kreditinstitute, die italienweit tätig sind, unterstützen das System pagoPA.

Verzeichnis der an pagoPA angeschlossenen Zahlungsdienstleister (PSP):
https://www.agid.gov.it/it/piattaforme/pagopa/dove-pagare

Wenn Ihre Bank dem System pagoPA nicht beigetreten ist, können Sie mittels der anderen Kanäle dennoch über dieses System zahlen, und zwar:

  • über das Zahlungsportal der Provinz ePayS der Südtiroler Einzugsdienste AG
  • an den Verkaufsstellen von SISAL, Lottomatica und Banca 5 (ITB) – normalerweise Tabaktrafiken

Die staatliche Zahlungsplattform-SPC ist die technische Infrastruktur, über die die angeschlossenen PSP sich über einen einzigen Knotenpunkt mit allen angeschlossenen ÖV verbinden und alle für den Zahlungsvorgang erforderlichen Informationen, einschließlich der Überprüfung des Zahlungsanspruchs und der Aktualisierung des geschuldeten Betrags, erhalten. Dieser Mechanismus der Echtzeitüberprüfung des Bestehens der Verbindlichkeit und der Aktualisierung des entsprechenden Betrags durch den PSP führt dazu, dass der ausgestellte Zahlungsbeleg für den Bürger eine schuldbefreiende Wirkung hat.

In der Liste der Kreditkarten sind die verschiedenen zur Verfügung stehenden Kartenorganisationen enthalten. Sie müssen die Kartenorganisation Ihrer Kreditkarte wählen. ACHTUNG: Die Kartenorganisation ist unabhängig vom eigenen Kreditinstitut, das die Karte ausgestellt hat. Auf der Kreditkarte ist die Kartenorganisation wie Visa, Mastercard oder andere angegeben.
Es werden somit die PSP angezeigt, die diese Kreditkarte akzeptieren. Wählen Sie ein beliebiges, für Sie günstiges Institut aus. Es ist absolut nicht erforderlich, dass der ausgewählte PSP das eigene Kreditinstitut ist, bei dem Ihr Kontokorrent geführt wird oder das die Kreditkarte ausgestellt hat.

Der CBILL-Kanal ist vom Homebanking nahezu aller italienischen Kreditinstitute aus zugänglich. CBILL hat sich pagoPA angeschlossen, sodass pagoPA-Zahlungsmitteilungen über diesen Kanal gezahlt werden können. Dazu wird in einer spezifischen Maske zunächst die Gläubiger-Körperschaft (durch Suche nach der Bezeichnung der Körperschaft oder durch den Interbankencode, bzw. SIA-Code, der auch in der pagoPA-Zahlungsmitteilung aufgeführt ist) ausgewählt und anschließend der 18-stellige Kodex der pagoPA-Zahlungsmitteilung eingegeben. Das vollständige Verzeichnis der Interbankencodes der pagoPA angeschlossenen Körperschaften steht unter folgendem Link zur Verfügung:

https://www.agid.gov.it/it/piattaforme/pagopa/amministrazioni-aderenti

Wenn Sie die Zahlung vor Abschluss abbrechen, erschein Ihnen auf Ihrem Browser eine Mitteilung, dass die Transaktion nicht erfolgreich abgeschlossen wurde.

  • Wenn die Zahlung aufgrund einer technischen Störung nicht erfolgreich abgeschlossen wurde, zeigt das System eine Fehlermeldung an, mit der Aufforderung, den Vorgang zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu wiederholen.
  • Wenn das Verfahren abgeschlossen wird, aber die Finanztransaktion nicht erfolgreich ist (zum Beispiel wegen mangelnder Deckung der Kreditkarte), erhält die Person, die die Zahlung vornimmt, eine Bildschirmanzeige über den negativen Ausgang.

Mit pagoPA und dem Kodex der pagoPA-Zahlungsmitteilung kann dieser Fall nicht eintreten.
Dank der in der pagoPA-Zahlungsmitteilung angegebenen Kodexe weist die Plattform sicher und eindeutig den tatsächlich zu zahlenden Betrag aus und bereitet die Zahlung automatisch vor, ohne dass der Bürger noch weitere Kodexe oder Beträge eingeben muss.
Auf diese Weise wird jede mögliche Fehlerquelle beseitigt.
Wenn Sie eine pagoPA-Zahlungsmitteilung erhalten haben, darf die online getätigte spontane Bezahlung (soweit möglich und aktiviert) nicht verwendet werden.

Nur wenige Banken bieten den Zahlungsdienst CBILL nicht an (z. B. Ing-Direct). Hat der Bürger ein Konto bei einer Bank, die keine CBILL-Zahlung anbietet, kann er sich für die Zahlung an andere gebietsmäßig zuständige PSP wenden.

Zahlungsmitteilung pagoPA

Pay with ePayS

ePayS is a safe, easy way to pay in a few clicks, watch here the instruction.

 

Test pur ladin & English version

pagoPA payment notification

Clic here to download the PDF: Test pur ladin & English version

Gesellschaft

Südtiroler Einzugsdienste AG
St.Nr/MwSt.Nr. 02805390214
V.W.V. Nr. 207128
Eingezahltes Gesellschaftskapital Euro 600.000,00
Aktiengesellschaft, die der Leitungs- und Koordinierungstätigkeit der Autonomen Provinz Bozen unterliegt

Kontakte

J.-Mayr-Nusser-Straße 62/D
39100 Bozen
Tel. +39 0471 316400
Fax +39 0471 316491 oder 316492
E-Mail: info@suedtirolereinzugsdienste.it